Sanfte endoskopische Kastration der Hündin – Erfahrung und Innovation
Warum Tierhalter uns für die endoskopische Kastration wählen
Unsere Praxis führt endoskopische Kastrationen bei Hündinnen seit 2004 durch. Unter der Leitung von Dr. Jens M. Diel, Fachtierarzt für Kleintiere, wurden bereits über 5.000 Eingriffe durchgeführt. Die Operation erfolgt nach standardisierten Abläufen der lizenzierten LOV®-Methode und mit moderner Gefäßversiegelungstechnik. Vor jedem Eingriff besprechen wir individuell, ob die endoskopische Kastration für Ihre Hündin medizinisch sinnvoll ist.
Wir arbeiten nach der lizenzierten LOV®-Methode, die durch standardisierte Narkose- und OP-Routinen gleichbleibend hervorragende Ergebnisse gewährleistet. Durch die präzise Vorgabe von Narkose, OP-Technik und Materialien erreichen wir eine kurze, sichere Operationsdauer und eine schnelle Rekonvaleszenz.
Erfahrung mit allen Hundegrößen und -arten
Das Alter oder die Größe der Hündin spielt für unser erfahrenes OP-Team keine Rolle. Wir operieren selbstverständlich auch kleine Hunde – unser kleinster Patient war ein 1,3 kg schwerer Chihuahua, den wir durch einen 2,7 mm und einen 5 mm Port erfolgreich operieren konnten. Unsere größte Patientin hingegen war eine 300 kg schwere Löwin.
Auch das Entfernen der Gebärmutter ist minimalinvasiv möglich, jedoch in den meisten Fällen aus medizinischer Sicht nicht notwendig.
Vorteile der sanften endoskopischen Kastration
Unsere minimalinvasive Technik bietet zahlreiche Vorteile für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Hündin:
Erfahrung auf einen Blick
- Seit 2004 Durchführung endoskopischer Kastrationen bei Hündinnen
- Mehr als 5.000 endoskopische Kastrationen bei Hündinnen insgesamt
- Mehr als 750 endoskopische und laparoskopische Eingriffe pro Jahr (Urologie, Abdomenchirurgie, Thoraxchirurgie, Andrologie, HNO (ENT), Pulmologie)
- Durchführung nach standardisierten Abläufen der lizenzierten LOV®-Methode
- Leitung: Dr. Jens M. Diel, Fachtierarzt für Kleintiere, Oberärztin: Dr. Claudia Kluge
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Minimalinvasiver Eingriff
Die endoskopische Kastration der Hündin ist ein minimalinvasiver chirurgischer Eingriff, bei dem die Eierstöcke über kleine Zugänge mithilfe einer Kamera und spezieller Instrumente entfernt werden. Im Vergleich zur klassischen offenen Kastration wird weniger Gewebe eröffnet, wodurch viele Hündinnen nach dem Eingriff schneller wieder mobil sind und kleinere Wunden haben. Ob diese Methode für eine Hündin geeignet ist, hängt von Alter, Gesundheitszustand, Zyklusphase und individueller medizinischer Einschätzung ab. Bei größeren Hündinnen beträgt die Schnittgröße insgesamt nur 15 mm, bei kleineren Hündinnen sogar lediglich 7,5 mm.
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Geringeres Infektionsrisiko
Da nur kleinste Schnitte notwendig sind, reduziert sich das Risiko von Wundinfektionen im Vergleich zu einer offenen Operation erheblich.
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Weniger Schmerzen
Die sanfte endoskopische Technik verursacht weniger Schmerzen und Unwohlsein für die Hündin. Die postoperative Schmerzmedikation kann je nach Einschätzung des weiterbehandelnden Tierarztes entsprechend angepasst werden.
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Schnellere Genesung
Bei der klassischen offenen Kastration erfolgt der Zugang über einen größeren Bauchschnitt. Bei der endoskopischen Kastration arbeitet der Chirurg dagegen über kleine Ports mit Kameraunterstützung. Dadurch lassen sich die Eierstöcke gezielt darstellen und mit speziellen Instrumenten entfernen. Die endoskopische Methode ist technisch anspruchsvoller und meist kostenintensiver, bietet aber häufig Vorteile bei Wundgröße, Gewebeschonung, postoperativen Schmerzen und Erholungszeit.
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Geringeres Komplikationsrisiko
Auch die endoskopische Kastration ist eine Operation unter Vollnarkose und daher nicht völlig risikofrei. Mögliche Risiken sind Narkosezwischenfälle, Blutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen oder individuelle Komplikationen. Durch standardisierte Abläufe, sorgfältige Narkoseüberwachung, moderne Gefäßversiegelung und hohe OP-Routine lassen sich diese Risiken reduzieren, aber nicht vollständig ausschließen. Deshalb erfolgt vor dem Eingriff immer eine individuelle medizinische Einschätzung..
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Kosmetische Vorteile
Die kleineren Schnitte hinterlassen minimal sichtbare Narben und führen somit zu einem ansprechenderen kosmetischen Ergebnis.
Hochmoderne Technik für maximale Sicherheit
Durch die Verwendung eines hochmodernen Gefäßversiegelungssystems aus der Humanmedizin (Ligasure) können wir auch größere Gefäße im Bauchraum sicher verschließen. Im Gegensatz zu einfacheren Elektrokautern oder Ligaturen erhöht diese Technik die Sicherheit erheblich. Gleichzeitig verkürzt der Einsatz moderner Technologie die Operationszeit, was wiederum die Narkosezeit reduziert.
Rundum-Betreuung auch nach der OP
Für postoperative Kontrollen können Sie gerne Ihren Haustierarzt/-tierärztin aufsuchen. Auf Wunsch übernehmen wir das natürlich gerne auch.
Weitere Informationen zur sanften Kastration finden Sie auf www.sanfte-kastration.de
Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Fachkompetenz für das Wohl Ihrer Hündin.
Bauch einer Hündin nach endoskopischer Kastration: Die kleinen Zugänge zeigen den minimalinvasiven Charakter des Eingriffs. Auch sehr kleine und sehr große Patienten können bei entsprechender Erfahrung endoskopisch operiert werden.
Auch das Entfernen der Gebärmutter ist minimal invasiv möglich, in den meisten Fällen aber aus medizinischer Sicht nicht notwendig.
Weitere Informationen finden Sie auf www.sanfte-kastration.de
Beratung zur endoskopischen Kastration vereinbaren
Sie möchten wissen, ob die sanfte Kastration für Ihre Hündin geeignet ist? Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxis in Meerbusch.
Häufige Fragen:
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Ist eine endoskopische Kastration sicher?
Ja. Die endoskopische (laparoskopische) Kastration ist ein etabliertes, minimalinvasives Verfahren, das unter Vollnarkose von erfahrenen Operateuren durchgeführt wird. Durch nur wenige millimetergroße Zugänge statt eines großen Bauchschnitts ist der Eingriff besonders gewebeschonend. Das bedeutet für Ihr Tier weniger Schmerzen, ein deutlich geringeres Risiko für Wundkomplikationen sowie eine schnellere Erholung. Wie bei jeder Operation verbleibt ein allgemeines Narkoserisiko, das wir durch eine sorgfältige Voruntersuchung und ein modernes Narkose-Monitoring auf ein Minimum reduzieren.
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Wann sollte man eine Hündin kastrieren?
Den idealen Zeitpunkt gibt es nicht pauschal – er hängt von Rasse, Größe und der individuellen Situation Ihrer Hündin ab. Grundsätzlich gibt es zwei gängige Ansätze:
Eine Kastration vor der ersten Läufigkeit senkt das Risiko für Gesäugetumoren (Mammatumoren) am deutlichsten. Allerdings zeigen neuere Studien, dass ein zu früher Eingriff – besonders bei großen und sehr großen Rassen – das Wachstum und die Gelenkentwicklung beeinträchtigen kann. Hier wartet man daher oft, bis das Längenwachstum abgeschlossen ist.
Ein verbreiteter Kompromiss ist die Kastration etwa 3 Monate nach einer Läufigkeit, wenn der Hormonhaushalt zur Ruhe gekommen ist. So lassen sich Komplikationen wie eine Scheinträchtigkeit oder eine hormonell bedingte Wundheilungsstörung vermeiden.
Bei kleinen Rassen ist ein früherer Zeitpunkt meist unproblematisch, bei großen Rassen empfehlen wir tendenziell, das erste Lebensjahr abzuwarten. Den für Ihre Hündin passenden Zeitpunkt legen wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch fest.
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Wird bei der Kastration die Gebärmutter entfernt?
Bei der endoskopischen Kastration der Hündin entfernen wir in der Regel nur die Eierstöcke (Ovariektomie). Damit entfällt die Hormonproduktion, und die typischen Effekte der Kastration – kein Läufigwerden, kein Risiko einer Trächtigkeit, deutlich gesenktes Tumorrisiko – sind vollständig gegeben. Die gesunde Gebärmutter bildet sich ohne hormonelle Stimulation zurück und verbleibt im Körper. Dieses Verfahren ist besonders schonend und über die kleinen endoskopischen Zugänge gut durchführbar.
Liegt jedoch bereits eine krankhafte Veränderung der Gebärmutter vor (z. B. eine Gebärmuttervereiterung/Pyometra oder Umbauprozesse), entfernen wir Eierstöcke und Gebärmutter gemeinsam (Ovariohysterektomie). Welches Vorgehen für Ihre Hündin sinnvoll ist, klären wir im Rahmen der Voruntersuchung.
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Wie lange dauert die Heilung nach einer endoskopischen Kastration?
Dank der minimalinvasiven Technik verläuft die Heilung in der Regel rasch und unkompliziert. Die meisten Tiere sind bereits am Tag nach dem Eingriff wieder munter und fressen normal. Die kleinen Hautzugänge heilen meist innerhalb von etwa 7 bis 10 Tagen ab.
In dieser Zeit sollte Ihr Tier Baden und Schwimmen sind vermeiden, bis die Wunden vollständig verschlossen sind. Ein Schutzkragen oder ein Body verhindert, dass Ihr Tier an den Wunden leckt.
Im Vergleich zur klassischen Kastration über einen großen Bauchschnitt ist die Erholungsphase deutlich kürzer und für Ihr Tier angenehmer. Den endgültigen Heilungsverlauf kontrollieren wir oder Ihre Tierarztpraxis zuhause bei einem kurzen Nachsorgetermin.
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Was kostet die Operation?
Die Kosten lassen sich nicht pauschal angeben, da sie von mehreren Faktoren abhängen – etwa von der Größe und dem Gewicht Ihres Tieres, dem Narkose- und Materialaufwand sowie eventuell notwendigen Voruntersuchungen. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), die den gesetzlichen Rahmen für tierärztliche Leistungen vorgibt.
Gerne erstellen wir Ihnen vorab einen individuellen Kostenvoranschlag und besprechen mit Ihnen alle enthaltenen Leistungen transparent. Sprechen Sie uns einfach an – wir beraten Sie persönlich.




