Fachzentrum für Augenheilkunde beim Tier
Augenheilkunde für Tiere in Meerbusch – Diagnostik, Therapie und Augenoperationen
Augenerkrankungen bei Hund, Katze und Heimtieren erfordern eine präzise Diagnostik, viel Erfahrung und eine spezialisierte technische Ausstattung. In unserer Praxis in Meerbusch bietet Dr. med. vet. Constanze Ostertag spezialisierte Augenheilkunde für Tiere – von der gründlichen augenärztlichen Untersuchung über die medikamentöse Therapie bis hin zu anspruchsvollen Operationen am Auge und an den Augenlidern.
Augenoperationen mit Zeiss OP-Mikroskop
Viele Eingriffe am Auge erfordern höchste Präzision, da Hornhaut, Linse, Lider, Nickhaut und Tränenwege sehr feine und empfindliche Strukturen sind. Dr. med. vet. Constanze Ostertag führt in unserer Praxis in Meerbusch auch umfangreiche Operationen am Auge selbst sowie an seinen Adnexen durch – also an den umliegenden Strukturen wie Lidern, Nickhaut, Tränenwegen und Orbita.
Bei mikrochirurgischen Eingriffen arbeitet sie mit einem Zeiss OP-Mikroskop. Die starke Vergrößerung und exakte Ausleuchtung ermöglichen eine besonders präzise Darstellung des Operationsgebietes. Das ist insbesondere bei Hornhautoperationen, Lidkorrekturen, Nickhautoperationen, Tränenwegsbehandlungen und Eingriffen an sehr kleinen Strukturen von großer Bedeutung.
Das Auge ist ein hochsensibles Organ – sowohl beim Tier als auch beim Menschen. Verschiedene Faktoren können zu Erkrankungen oder Verletzungen führen, die unbehandelt nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch die Sehfähigkeit erheblich beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zur Erblindung führen können.
Was bietet unsere Augenheilkunde für Tiere?
Unsere Praxis in Meerbusch bietet spezialisierte Augenheilkunde für Hund, Katze und Heimtiere. Dr. med. vet. Constanze Ostertag untersucht und behandelt Erkrankungen von Hornhaut, Bindehaut, Linse, Netzhaut, Lidern, Nickhaut, Tränenwegen und Orbita. Neben moderner Diagnostik führen wir auch Augenoperationen durch – bei Bedarf mit Zeiss OP-Mikroskop für besonders präzise mikrochirurgische Eingriffe.
Augenerkrankungen bei Hund, Katze und Heimtieren erfordern besondere Fachkenntnisse.
In unserer fachärztlichen Augenheilkunde betreut Sie Dr. med. vet. Constanze Ostertag, eine der wenigen anerkannten Spezialistinnen für Tieraugenheilkunde. Mit modernster Diagnostik (Spaltlampe, Tonometrie, Gonioskopie, Augensonographie u. v. m.) und jahrelanger Erfahrung in Hornhaut- und Netzhauterkrankungen sowie Lid- und Nickhautoperationen sorgt sie dafür, dass Ihr Tier die bestmögliche Augengesundheit erhält – schmerzfrei und sehkraft-erhaltend
Eine gründliche augenheilkundliche Untersuchung ist essenziell, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Hierfür sind spezielle diagnostische Instrumente sowie umfassendes Fachwissen erforderlich, um sämtliche Abschnitte des Auges präzise beurteilen zu können.
Fachliche Qualifikation von Dr. Constanze Ostertag
Studium der Tiermedizin an der LMU München
Zusatzausbildungen in Veterinär-Ophthalmologie,
Zusatzbezeichnung Augenheilkunde in der renommierten Praxis Gut Lichtenberg, Scheuring,
GPCert(Ophtal) bei den Kleintierspezialisten MeerbuschLangjährige Erfahrung in der Untersuchung, Behandlung und Operation von Augenerkrankungen
Fortbildungen im In- und Ausland, u. a. zu Kataraktchirurgie, Hornhaut- und Netzhauterkrankungen
Leistungsangebot Augenheilkunde
Spaltlampen- Untersuchung
Schirmer Tränentest (Überprüfung der Tränenproduktion, Sicca-Syndrom, „trockene Augen“)
Fluoreszeintest (Anfärben von Hornhautdefekten)
Tonometrie (Messung des Augeninnendrucks)
Ophthalmoskopie (Untersuchung des Augenhintergrundes)
Gonioskopie (Untersuchung des Kammerwinkels)
Weitere Diagnostik (bakteriologische , zytologische und pathohistologische Untersuchungen)
Ultraschalluntersuchung der Augen
Operationen am äußeren und inneren Auge unter dem Zeiss OP-Mikroskop
Augenuntersuchung
Umfassende Augenuntersuchung für Ihr Tier
Die ophthalmologische Untersuchung bei Tieren folgt in vielen Aspekten der Methodik der Humanmedizin. Sie beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, gefolgt von einer allgemeinen klinischen Untersuchung. Anschließend erfolgt eine detaillierte augenheilkundliche Diagnostik, die unter anderem folgende Verfahren umfasst:
Spaltlampenuntersuchung:
Die Spaltlampe ist für den Augenarzt ein äußerst wichtiges Untersuchungsgerät. Mit ihrer Hilfe lässt sich ein optischer Schnitt durch das Auge herstellen und so Veränderungen im Auge lokalisieren. Beispielsweise kann man mittels Spaltlampe erkennen, ob sich eine Trübung im vorderen Bereich des Auges, der Hornhaut oder im mittleren Augenbereich, z.B. der Linse, befindet.Vitalfärbungen der Hornhaut:
z.B. Fluoreszeinprobe, um Hornhautverletzungen zu diagnostizieren, wird ein bei Blaulicht grün fluoreszierender Farbstoff ins Auge gegeben. Mit seiner Hilfe kann genau festgestellt werden, ob und wo die Hornhaut verletzt ist.Untersuchung der Tränenfunktion:
Beim Schirmertränentest wird ein kleiner Teststreifen aus Papier ins Unterlid gehängt, um die Tränenproduktion des Auges zu messen. Damit lässt sich beurteilen, ob das Tier unter Trockenem Auge leidet. Der Schirmertränentest misst den wässrigen Anteil der Tränen. Für die Messung des schleimigen und fettigen Anteils kommen weitere Testverfahren zum Einsatz.
Die Bestimmung der Tränenfilmaufreißzeit (Tear film break-up time) lässt eine Beurteilung der Tränenqualität zu.Untersuchung der tränenableitenden Wege (Tränen-Nasen-Kanal):
Um die Durchgängigkeit des Tränennasenkanals zu überprüfen, kann zunächst der Jones Test angewandt werden, bei dem bei Blaulicht grün fluoreszierender Farbstoff ins Auge gegeben wird. Ist dieser negativ kann der Kanal gespült und erneut auf seine Durchgängigkeit geprüft werden. Ist er durchgängig kommt der Farbstoff in der Nase an.Tonometrie:
Mit Hilfe eines Tonometers wird der Augeninnendruck gemessen. Der normale Druckbereich liegt ca. zwischen 10 und 20 mm Hg. Hat ein Tier einen zu hohen Augeninnendruck spricht man von Glaukom oder auch grünem Star.Gonioskopie:
Bei der Gonioskopie wird eine Kunstlinse auf das Auge gesetzt mit deren Hilfe der Kammerwinkel im Auge betrachtet werden kann. Der Kammerwinkel des Auges ist der Bereich zwischen Iris und Hornhaut, in dem das vom Auge fortlaufend gebildete Kammerwasser wieder abfließt. Die Betrachtung des Kammerwinkels spielt eine wichtige Rolle bei der Glaukomdiagnostik.Ophthalmoskopie direkt/indirekt:
Zur Beurteilung der Netzhaut des Auges ist eine Spaltlampenuntersuchung alleine nicht ausreichend. Die Ophthalmoskopie ermöglicht es, den Sehnervenkopf und die Netzhaut zu betrachten.Nickhautinspektion:
Viele Tiere haben ein drittes Augenlid im nasalen Augenwinkel, die sogenannte Nickhaut. Diese kann separat untersucht werden, z.B. wenn die dahinterliegende Drüse geschwollen ist, oder der Verdacht auf einen dahinter befindlichen Fremdkörper, wie z.B. eine Granne, besteht.Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Auges und der Augenhöhle (Orbita):
Der Ultraschall hilft Veränderungen im Auge zu sehen, wenn z.B. das Auge sehr trüb ist und kein Einblick von vorn mehr möglich ist. Außerdem kann man auch Strukturen hinter dem Auge darstellen.Bakterielle Untersuchung:
Bei Entzündungen durch Bakterien oder Pilze kann ein Abstrich darüber Auskunft geben, um welche Erreger es sich handelt und mit welchen Medikamenten behandelt werden muss. Mit einem sterilen Tupfer wird am wachen Tier eine Probe von der Augenoberfläche oder aus dem Bindehautsack genommen.
In einem speziellen Nährmedium wird der Abstrich in ein Labor geschickt. Dort werden die Keime über mehrere Tage angezüchtet und dann näher untersucht.Zytologische Untersuchung:
Ist zur Diagnose einer Erkrankung die Untersuchung einer Gewebeprobe (Biopsie) notwendig, kann die Entnahme an den Bindehäuten (manchmal sogar an der Hornhaut) häufig unter Lokalanästhesie am wachen Patienten erfolgen. Zur tieferen Entnahme von Proben, oder bei ängstlichen oder sehr unruhigen Patienten, ist eventuell eine Vollnarkose notwendig.
Die Proben werden dann an ein auf Augenpathologie spezialisiertes Labor geschickt, das nach spezieller Aufbereitung feine Schnitte anfertigt. So können in höchster Auflösung die Zellen unter dem Mikroskop betrachtet und beurteilt werden.
Diese umfassende Diagnostik ermöglicht eine präzise Beurteilung des Augenzustands und bildet die Basis für eine gezielte Therapie.
Chirurgische Eingriffe am Auge
Das Auge und seine umliegenden Strukturen sind äußerst filigran und präzise aufeinander abgestimmt. So beträgt die Dicke der Hornhaut beim Hund beispielsweise nur etwa 0,5 mm. Um Eingriffe an diesen empfindlichen Geweben mit höchster Genauigkeit durchzuführen, benötigt es Präzision und Fachkompetenz. Spezielle optische Vergrößerungssysteme (OP Mikroskop Zeiss, Lupenbrille) sind ebenso erforderlich.
Für Operationen am Auge und seiner Umgebung kommen daher ein hochauflösendes Operationsmikroskop oder eine Lupenbrille zum Einsatz. Diese ermöglichen eine exakte Visualisierung selbst kleinster Strukturen und gewährleisten präzise chirurgische Eingriffe – für bestmögliche Behandlungsergebnisse und eine schnelle Heilung.
Lid-Operationen:
Korrektur von Fehlstellungen (Entropium, Ektropium)Versorgung von Lidverletzungen
Entfernung von Tumoren
Verschiebeplastiken nach Tumorentfernung
Nickhaut Operationen:
Versorgung Nickhautdrüsenvorfall (Cherry Eye)Tumorentfernungen
Straffung der Nickhaut (Riesenrassen)Korrektur Nickhautknorpelverkrümmung
Operationen des Augapfels:
Rückverlagerung bei vorgefallenem AugapfelEntfernung des Augapfels
Tränenwege:
Spülung der tränenableitenden WegeFremdkörperentfernung
Tränenpunkterweiterung
Verlegung des Speicheldrüsengangs in den Bindehautsack (bei sehr schwerer Form des Trockenen Auges)
Hornhautoperationen:
HornhautnähteKeratektomien
Versorgung von Ulzera mittels Bindehautlappenplastikenkorneokonjunktivale Verschiebeplastiken
Fremdkörperentfernungen
Versorgung von Corneadefekten mit einer VerbandskontaktlinseOrbitachirurgie:
Entfernung von retrobulbär liegenden Fremdkörpern, Abszessen oder TumorenDrainage von retrobulbären Abszessen
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Wann sollte ein Tier zum Augenarzt?
Wann ist eine augenärztliche Untersuchung sinnvoll?
Eine zeitnahe Untersuchung ist wichtig, wenn Ihr Tier ein Auge zukneift, vermehrt tränt, gerötete Augen zeigt, lichtempfindlich ist, mit der Pfote am Auge reibt oder plötzlich schlechter sieht. Auch Trübungen der Hornhaut oder Linse, ein verändertes Aussehen der Pupille, Verletzungen, Schwellungen am Augenlid oder ein hervortretendes Auge sollten augenheilkundlich abgeklärt werden.
Augenerkrankungen können sehr schmerzhaft sein und sich schnell verschlechtern. Eine frühzeitige Diagnose hilft, das Sehvermögen zu erhalten und Folgeschäden zu vermeiden.
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Typische Augenerkrankungen bei Hund und Katze
Häufige Augenerkrankungen bei Hund, Katze und Heimtieren
Zu den häufigen Gründen für eine Vorstellung in der Augenheilkunde gehören Hornhautverletzungen, Bindehautentzündungen, trockenes Auge, Lidfehlstellungen wie Entropium oder Ektropium, Nickhautdrüsenvorfall, erhöhter Augeninnendruck, Linsentrübungen, Netzhauterkrankungen sowie Verletzungen oder Tumoren an Lidern und Augenanhangsgebilden.
Je nach Befund erfolgt die Behandlung medikamentös, chirurgisch oder in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen der Praxis.
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Operationen am Auge
Operationen am Auge und an den Augenanhangsgebilden
Neben der Diagnostik und konservativen Behandlung führt Dr. med. vet. Constanze Ostertag auch chirurgische Eingriffe am Auge selbst und an den Augenanhangsgebilden durch. Dazu zählen unter anderem Lidkorrekturen, Tumorentfernungen an den Lidern, Operationen an der Nickhaut, Eingriffe an den Tränenwegen, Hornhautoperationen und die Versorgung von Verletzungen.
Für besonders präzise Eingriffe nutzen wir ein Zeiss OP-Mikroskop. Die optische Vergrößerung unterstützt die exakte Beurteilung und Versorgung feinster Strukturen – ein wichtiger Vorteil bei Operationen an Hornhaut, Lidern, Nickhaut, Tränenwegen und Orbita.


